… ist: Du fehlst mir. Dein Lächeln. Deine Augen. Deine Berührungen. Deine Worte. Dein Duft. Deine Gestik. Wie du dein Zeug in meiner Wohnung verteilst. Als würdest du dein Revier markieren. Lose Haare im Bad. Im Schlafzimmer. Überall. Das Weiterdrücken beim Autoradio. Das Fluchen wenn mal wieder Werbung ist. Oder generell mal nichts gscheites im Fernsehen. Wie du mir irgendwelche Dinge erklärst. Wo ich dachte mich auszukennen. Oder Dinge, wo ich komplett neben mir stehe. Das Herzklopfen wenn ich dich abhole. Die Wehmut wenn ich dich wieder nachhause bringe. Ich mag mich wie ich bin, wenn du bei mir bist. Und ich hasse mich, wenn du’s nicht bist. Mir fehlt dieses “sich-auf-etwas-freuen”. Auf dich. Auf das was wir vor hatten.
Planung. Da ist jemand im Element. Und es lenkt ab. Wobei das nicht gut ist. Dieses beengende Gefühl alles falsch zu machen, diese selbstauferlegten Geisseln, etwas ändern zu müssen, aber nicht zu können. Es ist absolut nicht gut. Die Watschn wird kommen. Aber bis dahin wird einmal geplant.
Wie die ein oder anderen von euch vielleicht wissen – und spätestens jetzt wisst ihr es wirklich – bin ich ja auch bei der hiesigen Feuerwehr. Ist so ein freiwilliges Ding, um mal das Gerücht zu entkräften, dass es eh in Österreich flächendeckend Berufsfeuerwehren gibt. Nein nein nein, ich bin da, weil ich es will, weil’s mir Spass macht, weil ich die Leute dort mag, weil ich die Kameradschaft mag und weil ich mit großen roten Autos mit blauen Dübeln fahren darf.
Und um jetzt auf den Punkt zu kommen, bei der Feuerwehr bin ich unter anderem zuständig für Öffentlichkeitsarbeit (vielleicht habt ihr ja schon im einen oder anderen Bericht das Kürzel FFWYST vernommen.. ja genau das ist das..) und betreue nicht nur Journalisten sondern eben auch unsere Homepage.
Die ist jetzt mittlerweile seit 2001 im Netz und dementsprechend alt sind auch die statischen Fotos, sprich Ausrüstung, Feuerwehrhaus und Fahrzeuge.
Und in meiner momentanen “Sturm und Drang”-Zeit hab’ ich mir gestern mal einfach zwei Kameraden und die Autos geschnappt und ein paar neue Bilder gemacht.
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Die Fotos sind auch auf Flickr zu bewundern

Es beginnt wieder vorn vorne. Der Tag X, von dem ich immer schon befürchtet habe, dass er irgendwann einfach kommen muss, war wieder da. Nicht ganz aus heiterem Himmel, aber doch irgendwie unerwartet. Diese Endgültigkeit lässt mich erstarren, ich bin zu nichts fähig, außer so vor mich hin zu leben. In Bewegung bleiben, das Leben weiterziehen zu lassen, nicht vom Zug abzuspringen, sondern sitzen bleiben. Bis zur Endstation. Egal was kommt, wieviele Umleitungen, Verspätungen, Ausfälle zu beklagen sind. Bewegung treibt an. Bewegung ist wichtig. Sich zu entwickeln. Zu lernen.
Ich neige in Extremsituationen zu Stillstand. In Selbstmitleid zu versinken. Eine Dosis Mitleid auf die Seele. Aber fuck, ist das nicht erbärmlich? Dramen aus Dingen zu machen, die man mit ein bisschen Arsch in der Hose wegstecken kann. Sollte halt nicht sein. Ich sollte gelernt haben. Vielleicht ist es wirklich das beste so, wie mir gefühlte 2 Milliarden Menschen einreden wollen. Aber was hilft es, wenn genau ein Mensch es eben anders sieht. Und dieser eine Mensch genau ich bin. Stillstand. Das Leben geht weiter. Ich darf es nicht an mir vorbei ziehen lassen.
Es fühlt sich alles so ruhig an. Stille ist nahezu unerträglich. Motorengeräusch, belanglose Musik, die mich aus den Boxen anschreit. Und immer wieder Lieder, die mich an Momente erinnern. Shuffle ist in gewisser Weise dein größter Feind, wenn du gewisse Songs einfach nicht hören willst, werden sie dir nahezu unausweichlich aufgedrückt. Als würde es dich dazu zwingen, dich damit auseinander zu setzen. Die Leere ist in gewisser Weise erträglich, aber in gewisser Weise auch beengend. Zuhause – mal wieder – nicht auszuhalten. Zuviel Decke auf zuwenig Kopf.
Es wird weitergehen. Es muss weitergehen. Das Leben und so. Kein Selbstmitleid. Keine Vorwürfe. Und irgendwann keine Tränen mehr.